Monatsarchiv für August 2009

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Ernte

holunder…am letzten Mittwoch schon zwei Kilo, heute nochmal eineinhalb: unsere Küche gleicht momentan einem Holunder-Schlachtfeld.

Angesetzt mit Honig, braunem Zucker und 40%igem Obstler verspricht das für den Winter ein leckeres Vergnügen… ;-)

Geschrieben von Dörte Krell am 30. August 2009 | Abgelegt unter hier und jetzt | Keine Kommentare

Lammas-Feuer

lammas

…dieses Jahr am Rhein.

Geschrieben von Dörte Krell am 27. August 2009 | Abgelegt unter gestern und morgen, hier und jetzt | Keine Kommentare

gesehen

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…am 22.Oktober 2008, beim Pilzesammeln

Geschrieben von Dörte Krell am 27. August 2009 | Abgelegt unter hier und jetzt, oben und unten | Keine Kommentare

Goldmarie

Das Netz längst gewoben
sprang ich
dem längst gesponn´nen Faden nach
hinab
in die Schwärze.

Fand mich jung
mit glühenden Apfelwangen
fand mich Frau
mit duftendem Leib
fand mich alt.

Und wie ein Knall
zerbarst endlich schwarzer Zorn
an der Liebe
und schwebte sanftweiß herab
wie Flaum aus Sternenlicht.

Im Gold stehe ich
im Tor stehe ich
und finde
den Faden, längst gesponnen
und längst gewoben das Netz.

Geschrieben von Dörte Krell am 26. August 2009 | Abgelegt unter oben und unten | 2 Kommentare

Zwischenwelten

Hier bei mir, gleich hinter dem Haus, beginnt auch ein Zuhause einiger Wesen, die wohl bislang schon einigen Wanderern seltsame Waldaufenthalte beschert haben dürften. Ich liebe dieses Stückchen Wildwald, er ist seit Jahrzehnten unbewirtschaftet, weil schwer zugänglich, Hügelgräber, Klüfte und Reste eines alten Ringwalles, uralte Weißdornbäume, armdicke Lianen aus Waldrebe und Geißblatt, so alte Kiefern, daß bereits der Stammumfang Ehrfurcht einflößt und dazwischen immer wieder ein Knacksen, Rascheln, seltsame Lichter, das Plätschern eines winzigen Wasserlaufs…

In meiner Kinderzeit hatte ich einen Sauerkirschbaum, mit dem ich ellenlange Gespräche geführt hatte. Der alte Apfelbaum im Vorgarten hat mir auch ganz selbstverständlich erlaubt, auf ihm herumzuklettern, weshalb meine Oma mir das verboten hatte, konnte ich mir damals nicht erklären. Hatte sie dem Baum denn nicht zugehört? bei den beiden Fliedersträuchern rechts und links des Eingangs war ich mir sicher, daß sie fiese Trolle beherbergen, ich mochte die beiden nie besonders.

Ich kann mich nicht mehr erinnern, wann das aufgehört hat.
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Geschrieben von Dörte Krell am 26. August 2009 | Abgelegt unter drinnen und draussen | Keine Kommentare