Das Netz längst gewoben
sprang ich
dem längst gesponn´nen Faden nach
hinab
in die Schwärze.
Fand mich jung
mit glühenden Apfelwangen
fand mich Frau
mit duftendem Leib
fand mich alt.
Und wie ein Knall
zerbarst endlich schwarzer Zorn
an der Liebe
und schwebte sanftweiß herab
wie Flaum aus Sternenlicht.
Im Gold stehe ich
im Tor stehe ich
und finde
den Faden, längst gesponnen
und längst gewoben das Netz.
Meine Güte!
Was ein tolles Gedicht!
Gruss aus dem Wurd von einem alten Faden… ;-)