Handwerk

Ich kann ja nun beileibe nicht behaupten, hauptberuflich unterbeschäftigte Hände zu haben. Kopfarbeit geht anders. Aber so ist es halt: die Ergebnisse der eigenen Arbeit verschwinden irgendwann (im besten Fall) zufrieden lächelnd durch die Tür und waren (auch im besten Fall) nicht mehr gesehen, weil der Grund für nochmaliges Erscheinen beseitigt wurde. Der Fluch therapeutischer Berufe. Smilie: ;)

Heute muss ich schon eine ganze Weile überlegen, wie es dann passieren konnte, dass ich mich so bis über beide Ohren (Hände mit eingeschlossen) in eine Nebenherbeschäftigung stürzen konnte, die den meisten Uneingeweihten reichlich… spinnert… vorkommt.

Egal. Mit den Spinnrädern war es ähnlich wie mit den Fotoapparaten – nur ist es schon etwas länger her – ich kann auch wirklich nichts dafür.
Fakt ist, dass mich heute Termine für Schafschuren mitten in der Nacht aus dem Bett holen, ich in selige Verzückung gerate, wenn ich mit beiden Armen bis über die Ellbogen in frischgeschorener Wolle stecke, ich die seltsamsten Pflänzchen und Pilze draussen auf ihre Färbetauglichkeit hin prüfe – und darüberhinaus mein Leben um schräge Kombinationen wie gleichzeitiges Spinnen und Fussballgucken bereichert wird.

Pommernwolle     Mohair     merino_wolle
Pommernwolle 2010 gesponnen     dänisches Flachsrad, renoviert     Frischgeschorenes sortieren
Rosen auf der Spule     Spinntreffen

 

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