…oder Hoink …oder für die Nichthessen: Pflaumenmus. Mit allerlei wunderlichen Dingen drinnen – hoffe ich, ich bin noch dabei, die heutige Ernte – so ca. 6kg – zu entsteinen.
Dazu kommen dann noch brauner Zucker (Verkosten wird wichtig, die Pflaumen sind dieses Jahr nicht nur reichlich, sondern SÜSS!), Zimt, Nelken und Vanilleschote, ganz zum Schluß ein ordentlicher Schuss Amaretto.
Es lebe der 11-Liter-Gusseisenbräter vom Dachboden!
Tags: Kochen, Pflaumenmus
…meine Kameralinse verlangt noch immer nach einem Eisbeutel… ;-)
Berberitzen im feurigen Herbstkleid, heute mitgebracht.
Tags: Berberitzen, Foto, Natur
… je strikter du dein Leben organisierst, umso härter trifft dich der Zufall.
(gestern abend von Reinhard Mey)
Tags: Zitat, Zufall
…anno 1767 im Spätsommer, mitten in der Erntezeit, weit nach Sonnenuntergang, in einem kleinen mittelhessischen Dorf, dessen eng geschachtelte Gehöfte zwischen Bachtal und Hügel geklemmt sind: durch das Dorf schallt die Feuerglocke.
Jeder Bauer, Nagelschmied und Besenmacher lässt liegen, was er gerade noch in der Hand hatte, greift sich Eimer, Schaufel, rutscht in die Pantinen und hastet im Laufschritt die Dorfstrasse zum Sammelpunkt. Ein Feuer ist Sache aller, zu schnell lecken hungrige Flammen auch am eigenen Hof. Man hat am brennenden Hof mitgebaut, vielleicht den Brunnen ausgeschachtet, vielleicht ist es auch der Hof des Vetters, der brennt – egal – es geht jeden an, und es ist dringend.
Romantisches Verklären einer Gebrüder-Grimm-Szene? Mitnichten. Genau das habe ich heute erlebt.
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Tags: Gedanken, Verantwortung, Wahl
…am letzten Mittwoch schon zwei Kilo, heute nochmal eineinhalb: unsere Küche gleicht momentan einem Holunder-Schlachtfeld.
Angesetzt mit Honig, braunem Zucker und 40%igem Obstler verspricht das für den Winter ein leckeres Vergnügen… ;-)
Tags: Holunder, Kochen, Likör

…dieses Jahr am Rhein.
Tags: feiern, Feuer, Jahreskreis

…am 22.Oktober 2008, beim Pilzesammeln
Tags: Foto, Grasfrosch, Natur
Das Netz längst gewoben
sprang ich
dem längst gesponn´nen Faden nach
hinab
in die Schwärze.
Fand mich jung
mit glühenden Apfelwangen
fand mich Frau
mit duftendem Leib
fand mich alt.
Und wie ein Knall
zerbarst endlich schwarzer Zorn
an der Liebe
und schwebte sanftweiß herab
wie Flaum aus Sternenlicht.
Im Gold stehe ich
im Tor stehe ich
und finde
den Faden, längst gesponnen
und längst gewoben das Netz.
Tags: Gedanken, Poesie
Hier bei mir, gleich hinter dem Haus, beginnt auch ein Zuhause einiger Wesen, die wohl bislang schon einigen Wanderern seltsame Waldaufenthalte beschert haben dürften. Ich liebe dieses Stückchen Wildwald, er ist seit Jahrzehnten unbewirtschaftet, weil schwer zugänglich, Hügelgräber, Klüfte und Reste eines alten Ringwalles, uralte Weißdornbäume, armdicke Lianen aus Waldrebe und Geißblatt, so alte Kiefern, daß bereits der Stammumfang Ehrfurcht einflößt und dazwischen immer wieder ein Knacksen, Rascheln, seltsame Lichter, das Plätschern eines winzigen Wasserlaufs…
In meiner Kinderzeit hatte ich einen Sauerkirschbaum, mit dem ich ellenlange Gespräche geführt hatte. Der alte Apfelbaum im Vorgarten hat mir auch ganz selbstverständlich erlaubt, auf ihm herumzuklettern, weshalb meine Oma mir das verboten hatte, konnte ich mir damals nicht erklären. Hatte sie dem Baum denn nicht zugehört? bei den beiden Fliedersträuchern rechts und links des Eingangs war ich mir sicher, daß sie fiese Trolle beherbergen, ich mochte die beiden nie besonders.
Ich kann mich nicht mehr erinnern, wann das aufgehört hat.
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Tags: Bäume, Gedanken, Magie