Archiv für das Tag 'blau'

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Saisonale Kitschbekenntnisse

Ich gebs ja zu: mich hatte es letztes Jahr zu Weihnachten auch gepackt. Nach unserem Umzug auf 1200m² samt irgendwann freigelassenen und munter vor sich hinwuchernden Vorgartenfichte sah ich meine Chance gekommen und schlug noch im Dezember hemmungslos beim Lichterkettenkauf zu.

Ergo ist es nur logisch, dass mich auch schon jetzt, also beizeiten, der Bunte-Eier-Wahn packt. Im letzten Jahr hatte ich dazu lange verschüttetes Wissen wieder ausgebuddelt und mich der zu Kinderzeiten erlernten Reserviertechnik erinnert, vielen sind die Ergebnisse als sorbische Ostereier bekannt.

Ich war dann doch erstaunt, davon nach fast 30 Jahren vieles behalten zu haben:

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Nun denn, also geht es bereits jetzt ans Eierfarbenhamstern. *g*
Wer übrigens eine Bezugsquelle für die alten DDR-Färbeblättchen kennt (die so schön satt und dunkel gefärbt haben), immer her damit. Die bundesrepublikanische Palette von Tablette bis flüssig hat mich bisher nicht überzeugt…

Geschrieben von Dörte Krell am 2. Februar 2011 | Abgelegt unter gestern und morgen, hier und jetzt | 1 Kommentar

Suchtfaktor

Es gibt Verkäufer und es gibt Verkäufer.
Am letzten Mittwoch wollte ich bei meinem einschlägigen Werkelsuchtmitteldealer eigentlich nur wissen, ob er blauen Alabaster in handlichem Format auf Lager hätte und ob sich die Tour bis nach Frankfurt-Preungesheim lohnt.

Die Antwort bekam ich – und ein… “ach ja, wir haben da noch neuen Alabaster in honigfarben da, der leuchtet richtig…”. So kanns gehen. Die Tour lohnte sich.

Jetzt grüble ich, wie ich den 18-Kilo-Traum in gewitterhimmelblau und honiggold kleinbekomme…

Alabaster

Geschrieben von Dörte Krell am 28. Mai 2010 | Abgelegt unter hier und jetzt | Keine Kommentare

Blaugemacht

Wolle und Leinen blauzubekommen ist bei der Pflanzenfärberei ein eigenes Thema.
Klassisch gehts mit Indigo oder Färberwaid, einigem an chemischem Aufwand und geruchstechnischer Toleranzprobe – und selbst dann ist das Ergebnis nicht immer blau.
Ich war also seit einer ganzen Weile auf der Suche nach einer einfacheren Alternative. Beim Durchblättern einschlägiger Fachliteratur schließlich stieß ich auf ein Rezept, das mich neugierig werden ließ.
Die Farblieferanten hier waren Ligusterbeeren. Nunja, die kannte ich noch als Feld- und Gartenheckengewucher aus meiner Kinderzeit und war optimistisch, mich schon bald ans Blaumachen wagen zu können.

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Geschrieben von Dörte Krell am 14. November 2009 | Abgelegt unter drinnen und draussen | Keine Kommentare